Berlin denkt über Erhöhung der Grunderwerbsteuer nach

Ulrich Nußbaum, Finanzsenator Berlins, denkt derzeit über eine Anhebung der Grunderwerbsteuer nach. Damit könnte der Immobilienkauf in Berlin künftig teurer werden. Wie Nußbaum jüngst erklärte, würde eine Anhebung der Grunderwerbsteuer zu deutlichen Mehreinnahmen führen.

Bereits eine Anhebung von 0,5 Prozent würde den Kassen Berlins zusätzlich bis zu 50 Millionen Euro bescheren. Eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Berlin wäre nach der nächsten Abgeordnetenwahl im Herbst möglich.

Derzeit beläuft sich die Grunderwerbsteuer in Berlin auf 4,5 Prozent. Seit 2006 können die deutschen Bundesländer Erhöhungen dieser Steuer eigenständig festsetzen. In mehreren deutschen Bundesländern liegt die Grunderwerbsteuer bereits bei 5 Prozent. Den möglichen Höchstsatz müssen Immobilienkäufer in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg zahlen. Die mögliche Anhebung in Berlin stößt auf deutliche Kritik, die unter anderem von dem Zentralen Immobilien Ausschuss kommt. Demnach könnte eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer zu Lasten der Eigenheimquote gehen. Vor allem junge Familien könnten so von dem Kauf von Wohneigentum abgeschreckt werden.

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